Landwirtschaft: Hochwasser-Warndienst Elbe
Die Bezirksstelle Uelzen bietet in Kooperation mit dem Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) einen E-Mail-Warndienst an, der über Pegelstände und drohendes Hochwasser an der Elbe informiert. Der Service liefert Informationen des NLWKN direkt an interessierte Landwirte, die so schneller reagieren können.
Im Falle eines drohenden Hochwassers ist eine möglichst rechtzeitige Information der Betroffenen sehr wichtig. Daher betreiben Bund und Länder in einer Kooperation Hochwasserwarndienste für große und mittelgroße Flüsse in Deutschland: www.hochwasserzentralen.de.
Landwirtschaft: Schmallenberg-Virus in Niedersachsen nachgewiesen
Im Rahmen der Aufklärung der Ursachen für Ablammprobleme (totgeborene, lebensschwache und missgebildeten Schaflämmer) wurde jetzt mehrfach das Schmallenberg-Virus nachgewiesen. Infos unter ://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/1/nav/230/article/18427.html
Landwirtschaft: Mais bei Biogas weiter führend
Im Jahr 2011 wurden auf ca. 311.000 ha (12 % der LF) Energiepflanzen angebaut bzw. die Aufwüchse von Grünland genutzt. Für den Bereich Biogas wurden ca. 250.000 ha zu Grunde gelegt. Hierbei hatte der Mais mit ca. 205.000 ha den größten Anteil an der genutzten Fläche. Damit macht der Energiemaisanteil gut 1/3 der gesamten Maisanbaufläche Niedersachsens aus.
Während die übrigen Non-Food-Verwendungsbereiche im Jahr 2011 konstante bis leicht rückläufige Tendenzen aufwiesen, stieg die Biomasseerzeugung für Biogas in Niedersachsen deutlich um 30.000 ha an. Allein die Anbaufläche Mais stieg wiederum um etwa 25.000 ha an. Spürbare Zunahmen waren ebenfalls im Bereich „Biogasrüben“ festzustellen, wo von ca. 4.500 ha niedersachsenweit ausgegangen wird.
Erfreulich ist, dass im Rahmen freiwilliger Maßnahmen mit dem Aussäen von Blühstreifen oder aber dem Anlegen mehrjähriger Kulturen, wie beispielsweise der Durchwachsenen Silphie optische und ökologische Aspekte von den Landwirten mit berücksichtigt werden und sie aktiv zum positiven Image des Energiepflanzenanbaus beitragen.
Quelle: LWK Hannover
Landwirtschaft: Stroh für Bioenergiegewinnung
8 bis 13 Mio. Tonnen Stroh für Bioenergiegewinnung verfügbar
Allerorts werden derzeit die Felder geerntet und Strohballen produziert. Dass in ihnen erhebliches Potenzial für zukünftige Bioenergie steckt, konnte nun ein interdisziplinäres Forscherteam zeigen. Die Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, wie viel Stroh in Deutschland nachhaltig verfügbar ist und welche Nutzungsoptionen zur Bioenergiebereitstellung vorhanden sind. Die Nutzung von Reststoffen zur Gewinnung von Bioenergie bietet gegenüber der Nutzung von Energiepflanzen den Vorteil, dass keine zusätzlichen Flächen genutzt werden und keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion auftritt.
Forstwirtschaft: Europäische Lärche ist Baum des Jahres 2012
Baum der guten Waldfeen und des goldenen Herbstes:
Im Jahr 2012 steht eine besonders filigrane Baumart im Mittelpunkt, die den Wäldern Farbe und Heiterkeit verleiht: die Europäische Lärche, Larix decidua. Als einzige heimische Nadelbaumart wirft sie ihre Nadeln im Herbst ab und zeigt daher eine spektakuläre Herbstfärbung, die den Begriff "goldener Herbst" geprägt hat. Das zarte helle Grün der neuen Nadeln im zeitigen Frühjahr ist nicht weniger erregend. Wenn man es beachtet. Es gibt viel Interessantes von dieser Baumart zu berichten. Infos unter http://baum-des-jahres.de/index.php
Forstwirtschaft: Neuer Bezirksförster in der FBG Gartow-Dannenberg
Im Januar 2011 hat Forstinspektor Bernd Haver seinen Dienst als neuer Bezirksförster im Dienstbezirk Gartow-Dannenberg angetreten. Herr Haver ist alleiniger Ansprechpartner in der forstlichen Beratung für die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Gartow-Dannenberg. Er löst Forstoberinspektor Erich Knüppel ab, der zukünftig die forstliche Förderung am Standort Lüchow bearbeitet. Herr Haver ist zu erreichen unter 0152 – 54782342
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Forstwirtschaft: Sicherer Umgang mit der Motorsäge
Die Niedersächsischen Landesforsten sind PEFC zertifiziert. Die Zertifizierungsorganisation überwacht die Standards bei der Waldbewirtschaftung und passt diese laufend an. So ist auch für Brennholzkunden, die am Waldweg sägen, der Nachweis eines entsprechenden Motorsägenlehrganges ebenso wie die Verwendung von Alkylatbenzin und Bio-Kettenöl verbindlich.
Geschult wird in den Niedersächsischen Forstämtern von erfahrenen Forstwirtschaftmeistern mit vielen praktischen Übungen. Inhalte der Lehrgänge sind der Umgang mit der Motorsäge einschließlich Wartung sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Neben der erforderlichen Schutzkleidung werden im Bereich der Technik geeignete Motorsägen sowie Werkzeuge und Geräte vorgestellt. Sägen-Montage, Betanken und Starten, Aufbau und Funktion sowie Schärfen der Sägekette sind weitere Themen. Schnitttechniken am liegenden und ggf. stehenden Holz (Fällvorgang), Beurteilung von Spannungen im Holz und der Einsatz von Spaltgeräten werden unter Anleitung geübt.
Mehr unter http://www.landesforsten.de/Brennholz.31.0.html
Forstwirtschaft: Privatbesitz dominiert Wald in Niedersachsen
In Niedersachsen ist der Wald ein prägendes Landschaftselement. Auf rund 1,16 Mio. Hektar (ha), das ist etwa ein Viertel der Landesfläche, stehen Laub- und Nadelgehölze. Im bundesweiten Vergleich der absoluten Zahlen hat Niedersachsen die drittgrößte Waldfläche, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung.
Auffallend in Niedersachsen ist der hohe Anteil an Wald in privater Hand. Rund 55.000 der sogenannten Privatwaldbesitzer bewirtschaften 59 Prozent des niedersächsischen Waldes. Quelle: LWK Hannover.
Forstwirtschaft: Gefahren bei der Waldarbeit nie unterschätzen!
Die Arbeitsbedingungen im Wald gehören trotz modernster Techniken und Hilfsmitteln zu den gefährlichsten in Deutschland. Einen Rückblick auf das Unfallgeschehen liefert der Unfallbericht, der alljährlich von den Niedersächsischen Landesforsten herausgegeben wird. In dem Bericht werden alle gemeldeten Unfälle, der ca. 700 beschäftigten Forstwirte und Auszubildenden ausgewertet. Der "Unfallbericht 2008" steht für Sie zum Herunterladen bereit. Foto: Landesforsten
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